Es heisst, das Valle Maggia sei einer der schönsten Orte weltweit. Von Nord nach Süd ausgerichtet birgt es eine wunderschöne Naturlandschaft, die vom Herzen der Schweizer Alpen bis fast zu den Ufern des Lago Maggiore reicht.

Ein Netz von Wanderwegen über Hunderte von Kilometern bietet unzählige Möglichkeiten für Ausflüge, Wanderungen, Trekking, Mountainbiking und vielen anderen Aktivitäten im Freien.

Der untere Teil des Tales (zwischen Ponte Brolla und Bignasco) bietet sich an für leichte Ausflüge in der Talsohle mit der ganzen Familie, für eine Fahrradtour, fürs Klettern in der natürlichen Kletterwand von Ponte Brolla-Avegno oder einfach für einen ruhigen Tag am Ufer des Flusses oder in einem der typischen Grotti.

In Cevio steht ein interessantes historisches Museum, und Bignasco verfügt über ein schönes Freibad, das auch die Kleinsten begeistert.

Wer sich weiter talaufwärts wagen und eines der vielen in den Seitentälern versteckten Schmuckstücke entdecken möchte, kann die Cà Stella als idealen Ausgangspunkt nutzen. Sie liegt im Zentrum dreier grossartiger Seitentäler: Valle Lavizzara, Valle Bavona und Valle Rovana.

Wir empfehlen Ihnen, an einem Tag nur eines dieser drei Täler zu besuchen. So haben Sie genügend Zeit, um die schönen Gegenden in aller Ruhe zu geniessen. Gleichzeitig können Sie auf diese Weise die Fahrten mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf ein Minimum beschränken, die zwar auf guten und sicheren Strassen, aber doch auf Bergstrassen stattfinden.

Valle Bavona

Schon im nächsten Dorf talaufwärts geht es links Richtung Valle Bavona. Das ganze Tal können Sie auch zu Fuss erwandern, vorbei an typischen Dörfern und beeindruckenden erratischen Blöcken, die sich über die gesamte Talsohle verteilen. Auf halbem Weg befindet sich das Dorf Foroglio mit seinem atemberaubenden Wasserfall. Zuoberst im Tal, in San Carlo, gelangen Sie entweder mit der beeindruckenden Seilbahn oder zu Fuss nach Robiei, von wo aus es viele Möglichkeiten zum Trekking gibt. Eine davon ist eine Rundtour auf dem Gletscherpfad oder für Leute mit mehr Erfahrung der Aufstieg bis zum Gletscher und zum Gipfel des Pizzo Basodino.

Valle Lavizzara

Weiter talaufwärts liegt in einem Seitental Brontallo, ein typisches Dorf mit seinen prächtigen Holz- und Natursteinbauten und einem interessanten Kulturlernpfad. Weiter oben erreichen Sie Peccia und das Valle di Peccia, berühmt für seinen prächtigen weissen Marmor und die Bildhauerschule. Mogno ist ein kleines Bergdorf, das vor Jahrzehnten von einer Lawine zerstört wurde. Beim Wiederaufbau des Dorfes gab Mario Botta der Kirche eine moderne Form und schuf so einen Ort, der durch seine lichtdurchflutete Sakralität beeindruckt. Das zuoberst im Tal gelegene Dorf Fusio ist Ausgangspunkt für Ausflüge in eine spektakuläre alpine Landschaft und zu den majestätischen Staudämmen zur Erzeugung von Wasserkraft. Dort finden Menschen, die die Berge lieben, ein wahrhaftiges Eldorado für Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Valle Rovana

Das nächste Dorf talabwärts ist Cevio, wo rechts die Strasse ins Valle Rovana abzweigt. Eine kurvenreiche Bergstrasse führt nach Linescio, von wo aus die historischen Terrassierungen mit eindrucksvollen Trockenmauern bewundert werden können. Das Panorama wird immer beeindruckender, je näher Sie nach Cerentino gelangen, ein landwirtschaftliches Zentrum des Tals, wo dieses sich zweiteilt. Eine Strasse führt ins schöne Walserdorf Bosco Gurin, wo Sie im Winter eine herrliche Landschaft zum Ski- und Snowboardfahren nutzen können. Auf der anderen erreichen Sie die Dörfer Campo Vallemaggia und Cimalmotto, Ausgangspunkte für unterschiedlich schwierige Wanderungen in einer absolut idyllischen Landschaft.

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